Mit der Marc Andreessen-Methode produktiv in awork

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Wie schön wäre es, wenn du dich an keine Deadlines und Termine halten müsstest und stattdessen an den Aufgaben arbeiten könntest, die für dich aktuell am wichtigsten oder interessantesten sind? Der amerikanische Softwareentwickler Marc Andreessen hat eine persönliche Produktivitäts-Methode entwickelt, die sich genau an diesem Gedanken orientiert.

Wie dieses Prinzip in der Praxis funktioniert und auch in awork umgesetzt werden könnte, darum geht es in diesem Beitrag. Wer weiß, vielleicht ist die Marc Andreessen-Methode der Produktivitäts-Hack auf den du immer gewartet hast?

Wie funktioniert der Produktivitäts-Hack von Marc Andreessen?

Marc Andreessen dürfte vielen Technik-Interessierten ein Begriff sein. Der amerikanische Unternehmer und Software-Entwickler war u.a. an der Erfindung des World Wide Web beteiligt. Inzwischen sitzt er u.a. im Aufsichtsrat von Room to Read, Facebook oder Oculus VR.

Auf seinem persönlichen Blog erläuterte er seine Sicht der Dinge auf New Work, KI und auch Produktivität. In einem seiner beliebtesten Artikel plädiert er dafür, keinen Terminplan zu führen und stattdessen mit nur drei To-Do-Listen zu arbeiten. Im Klartext: Es gibt keine Deadlines! 😱

Das gibt Andreessen die Freiheit immer an den Sachen zu arbeiten, die gerade am relevantesten scheinen. Zudem hat er mit der Anti-Do-Liste eine Möglichkeit geschaffen, die eigene Produktivität sichtbar zu machen. Klingt nach einer Methode, die man sich mal näher anschauen sollte, oder?

Nur drei To-Do-Listen für alle Aufgaben

Andreessen nutzt bei seine Methode drei essentielle Listen: Eine To-Do-Liste, eine Watch-Liste und eine Later-Liste. In der To-Do-Liste sammelt er alle Aufgaben, die er erledigen MUSS. Dies können sowohl Verpflichtungen sein, als auch die Dinge, die einfach erledigt werden müssen. Optional kann diese Liste in verschiedene Zeiträume unterteilt werden (z.B. heute, diese Woche, nächste Woche, nächsten Monat).

In der Watch-Liste sammelt er alle To-Dos, die er im Blick behalten muss. Dies können sowohl Aufgaben sein, die auf das Feedback oder Zutun von jemand anderem warten, als auch solche an denen man selbst in irgendeiner Form weiterarbeiten muss.

Die Later-Liste ist eine Sammlung von Aufgaben, die man irgendwann mal erledigen könnte, wenn man Zeit oder Lust dazu hat. Wenn eine Aufgabe auf keine der Listen passt, ist Andreessen strikt:

“If it doesn’t go on one of those three lists, it goes away.”

Marc Andreessen über seine Produktivitäts-Methode

Drei bis fünf Aufgaben für jeden Tag

Mit den drei To-Do-Listen ist der Grundstein für die Andreessen-Produktivitäts-Methode gelegt. Schritt zwei ist ein Ritual, dass man jeden Abend einhalten sollte: Der Blick auf die Listen und die Auswahl der Aufgaben für den nächsten Tag.

Jeden Abend vor dem zu Bett gehen, sucht Andreessen sich drei bis fünf To-Dos aus, die er am nächsten Tag bearbeiten möchte. Andreessen schreibt sich diese Aufgaben ganz oldschool auf eine Karte. Kann er am nächsten Tag alle Aufgaben von der Karte streichen, weiß er, dass sein Tag erfolgreich war.

Die Anti-To-Do-Liste

Zusätzlich zu den drei bis fünf festgelegten Aufgaben auf seiner Karte hat Andreessen einen weiteren Baustein zu seinem System hinzugefügt. Er nennt es die Anti-To-Do-Liste. Im Grunde geht es dabei um all zusätzlichen Aufgaben, die man im Laufe des Tages erledigt. Diese Dinge (alles nützliche, was man so im Laufe eines Tages abarbeitet) schreibt Andreessen auf seine Anti-To-Do-Liste. Er nutzt dafür die Rückseite seiner To-Do-Karte.

Das visualisieren dieser zusätzlichen Aufgaben hat den Zweck, die eigene Produktivität sichtbar zu machen. Im Idealfall gelingt es einem die geplanten To-Dos zu bearbeiten und zusätzlich einen ganzen Haufen abgeschlossener Aufgaben auf der Anti-To-Do-Liste zu sammeln. Die Menge an erledigten To-Dos lässt dann vor allem einen Gedanken aufkeimen: “Wow, was für ein produktiver Tag!”.

Soviel zur Theorie 😉 Für unseren Geschmack ist die Methode von Andreessen viel zu weit von unserer digitalen Lebenswelt entfernt. Daher haben wir uns überlegt, wie man Andreessens Konzept auf awork übertragen könnte.

Listen und Aufgaben in awork

Wie du vermutlich schon weißt, kannst du in awork für jedes Projekt beliebig viele Listen anlegen. Deine Aufgaben können dabei in mehreren Listen gleichzeitig oder nur in einer Aufgabenliste angezeigt werden. Zudem hast du die Möglichkeit deine Aufgaben mit Unteraufgaben zu versehen.  

Damit bietet awork die besten Vorraussetzungen, die klassische Aufgabenkarte und das drei-Listen-System von Andreessen ins Digitale zu übertragen. Sofern du noch keinen awork-Account hast, kannst du dir einfach kostenlos ein Konto erstellen. Für bis zu drei Projekte ist awork sogar dauerhaft for free. 😍

Schritt 1: Erstelle ein Projekt mit deinen drei wichtigsten Listen

Sobald du in deinem awork-Konto eingeloggt bist, kannst du ein neues Projekt für die Andreessen-Methode anlegen. In diesem Projekt erstellst du die drei zentralen Listen der Produktivitäts-Methode: Die To-Do-Liste, die Watch-Liste und die Later-Liste. Anschließend kannst du damit beginnen, deine To-Dos den Listen zuzuordnen. 

Schritt 2: Deine Today-Liste

Andreessen konzentriert sich jeden Tag auf drei bis fünf Aufgaben aus den Listen. Diese sucht er am Abend vorher aus und schreibt sie auf eine klassische Karteikarte. In awork kannst du stattdessen eine weitere Liste erstellen. In unserem Beispiel haben wir diese Liste Today-Liste getauft.

Jeden Abend solltest du dich nun hinsetzen und drei bis fünf Aufgaben auswählen, die du am nächsten Tag erledigen möchtest. Die Aufgaben kannst du blitzschnell in die Today-Liste verschieben.

Schritt 3: Die Done-Liste

Am nächsten Tag startet dein produktiver Workflow. Du konzentrierst dich voll und ganz auf die Aufgaben, die du am Tag zuvor ausgewählt hast. Wenn du eine Aufgabe aus der Today-Liste erfüllt hast, kannst du das To-Do als Done markieren. Alternativ kannst du eine weitere Liste einführen: Die Done-Liste. In diese Liste schiebt du dann jede Aufgabe, die du erledigt hast. 

Die Done-Liste ist eine Erweiterung von Andreessens Anti-To-Do-Liste. Denn jedes Mal, wenn du etwas erledigt hast, dass nicht auf deiner Today-Liste steht, kannst du es auf die Done-Liste schreiben. Hast du einen Schwung Email beantwortet? Pack es auf die Done-Liste! Du hattest ein langes Telefonat? Ab auf die Done-Liste damit! Am Ende des Tages wird sich die Done-Liste gefüllt haben und dir deutlich vor Augen führen, was du alles geschafft hast.

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