Aufgabenpaket: Mit Expertin Lisa Scheithe deinen Social Media-Workflow verbessern!

Social Media Routine mit dem Aufgabenpaket von Lisa Scheithe und awork
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Social Media ist nicht nur für viele Selbständige, sondern auch für Unternehmen ein wichtiges Instrument im Online Marketing geworden. Doch wie kann man die anfallenden Aufgaben gut organisieren und sich im Team über mögliche Themen absprechen?

Mit dem neuen Aufgabenpaket von der Social Media-Expertin Lisa Scheithe ist es nun möglich, eine Social Media-Routine aufzubauen. Denn der Ablauf von Social Media-Kampagnen ist immer gleich: Vorbereitung, Content Creation, get ready to post, Community Management und Analyse. Lisas Credo: Wenn du gut planst, hast du mehr Zeit für kreative Inhalte, die begeistern.

Wenn du gut planst, hast du mehr Zeit für kreative Inhalte, die begeistern.

Wie alle awork Aufgabenpakete, soll dich auch dieses dabei unterstützen, noch produktiver zu arbeiten. Mit nur einem Klick kannst du die Vorlagen in dein eigenes awork laden und direkt mit den To-Dos starten.

Zusätzlich haben wir uns mit Lisa über das Aufgabenpaket und die Hürden beim Social Media Marketing unterhalten. Exklusiv haben wir ihr für dich ein paar Tipps entlocken können 😉

Jetzt in awork nutzen

Lisa, magst du dich und deine Arbeit kurz vorstellen?

Ich habe 2018 das STUDIO hej, liz! gegründet, mein Designstudio für Social Media & Content Creation. Seitdem helfe ich Selbstständigen und Unternehmen dabei, mit ihren Social Media Accounts aufzufallen. Ich konzipiere und gestalte ansprechende Inhalte, sowohl für Instagram als auch für Pinterest. Zum Thema Content Design bin ich auch als Speakerin unterwegs – zum Beispiel auf dem Blossy Event. Ebenso werde ich zu Events wie Workation Pop Up eingeladen, um die Teilnehmer zu inspirieren und ihnen Mut zuzusprechen.

Als Social Media Expertin hast du sicherlich viele To-Dos. Wie hast du dich vor awork organisiert?

Ich liebe es, neue Tools auszuprobieren – sowohl offline als auch digital: von Stift und Zettel, über Vorlagen, Kalendereinträge und Bullet Journal, bis hin zu Projektplänen in Excel und Programmen für Projektmanagement. Das Angebot ist groß und ich habe es genutzt!

Warum hast du dich dann letztendlich für awork entschieden?

awork vereint alles, was ich brauche, um mich gut zu organisieren. Und das Design hat mich sofort angesprochen. Wenn mich ein Hashtag besonders gut beschreibt, dann ist es #LiebeZumDetail. Und ich denke, awork tickt wie ich!

Magst du uns einen kleinen Einblick in dein persönliches awork geben? Welche Projekte finden wir dort und welche Funktionen kommen täglich zum Einsatz?

Vor kurzem konnte ich erfolgreich mein (vorerst) letztes großes Kundenprojekt abschließen – ein weiteres Feed Design für Instagram. 2020 werde ich mich auf meinen Hauptjob als Content Managerin konzentrieren und anfangen, eigene Produkte in der nebenberuflichen Selbstständigkeit umzusetzen. Da wird die visuelle Projektplanung zum Einsatz kommen. Bisher habe ich in awork vor allem klassisch Kunden, Projekte und Aufgaben angelegt sowie Zeiten erfasst. Gerade am Anfang der Selbstständigkeit hat das Tool mir dabei geholfen, ein Gefühl für den Arbeitsaufwand von Kundenprojekten zu bekommen. 

Mit deinem Aufgabenpaket zur Social Media Planung möchtest du den Nutzern zu mehr Routine bei der Social Media Planung verhelfen. Warum ist Routine so wichtig?

Wer gut plant, hat mehr Zeit für kreative Inhalte! Zu Beginn ist es wichtig, sich auszuprobieren. Welche Themen fühlen sich leicht an? Was gefällt Deiner Zielgruppe? Welche Formate funktionieren gut? Routine ist nicht nur für den Algorithmus von Bedeutung. Analyse und Aktion stehen in enger Verbindung. Wenn Du weißt, was Du willst und herausgefunden hast, was Deine Community bewegt, kommen die Inhalte von ganz alleine. Routine hilft Dir dabei, dran zu bleiben! Routine hilft Dir aber auch, Dich von 0815 Content zu verabschieden und nur noch Inhalte zu entwickeln, die begeistern!

Mit dem Aufgabenpaket von Lisa Scheithe endlich einen besseren Social Media Workflow entwickeln.

Magst du etwas zum Aufbau des Aufgabenpakets sagen? Welchen Vorteil bietet zum Beispiel ein Editorial Board?

Wie jedes Aufgabenpaket von awork, kannst du auch dieses mit einem Klick in dein eigenes awork laden. Alle Aufgaben beinhalten eine detaillierte Beschreibung und z.T. Unteraufgaben, die du nacheinander abarbeiten kannst.

Das Aufgabenpaket beginnt mit der Liste Editorial Board. Generell ist das Editorial Board ein Überblick der geplanten Postings. In dieser Liste plane ich also meine Postings. Ich sammle dort meine Beiträge für die Woche und terminiere sie. Wenn du Ideen für Postings hast, dann halte sie immer im Editorial Board fest. Ziel des Aufgabenpakets ist es, das Editorial Board zu füllen. Am Ende sollte dein Board gefüllt sein mit coolen Postings.

Ein Einblick in das Aufgabenpaket von awork und Lisa Scheithe
Das Editorial Board gibt einen Überblick über den geplanten Content.

Deine Social Media-Planung startest du dazu am besten mit der Liste Vorbereitung. Von der Vorbereitung arbeitest du dich weiter zu den Listen Content Creation und Get Ready to Post.

In den Listen Community Management und Analytics habe ich alle Aufgaben zusammengefasst, die nach dem Posten von Inhalten wichtig werden. Dazu gehört z.B. das du dich aktiv mit deiner Community austauscht und auf Kommentare reagierst. Um den Erfolg zu messen, solltest du deine Postings am Ende auswerten. Nur so kannst du sicher sagen, welche Inhalte für dich gut funktionieren und kannst deinen Content darauf anpassen.

Mein Aufgabenpaket für den Social Media-Workflow beinhaltet insgesamt folgende Listen und Unteraufgaben:

Vorbereitung

  • Ideensammlung und Recherche
  • Konzeption
  • Redaktionsplanung

Content Creation

  • Visuelle Kreation
  • Texterstellung
  • Umsetzung

Get Ready To Post

  • Hashtagrecherche
  • Planungstool bespielen

Community Management

  • Beitrag teilen
  • Kommentare beantworten
  • Interaktion allgemein

Analytics

  • Website-Klicks
  • Kommentare
  • „Gefällt-mir“-Angaben
  • Gespeicherte Inhalte
  • Reichweite
  • Interaktion

Manchmal weiß man gar nicht, was man posten soll. Wie schaffst du es, kreative und inspirierende Social Media Posts zu erstellen und welche Rolle spielt dabei dein Redaktionsplan?

Der erste Schritt ist folgender: Einfach mal machen! Nur wer anfängt, kann auch etwas bewegen. Die Routine kommt dann mit der Zeit. Du findest heraus, worüber Du gerne schreibst und deckst den Bedarf Deiner Community auf.

Du wirst ziemlich schnell feststellen, dass Du Deine Posts nach Themen clustern kannst – zum Beispiel: Motivation, Tipps, Angebot, Portfolio und Persönliches. Setze Dich einmal hin (beziehungsweise immer mal wieder) und entwickle Contentideen für jedes Cluster. Hast Du das gemacht, wirst Du Dir nie wieder die Frage stellen, was Du heute posten sollst. 

Viele Leute wollen auf Social Media vor allem eines: schnell wachsen. Welche Tipps kannst du unseren Lesern geben, wie sie sich eine aktive und starke Community aufbauen?

Mein erster Tipp: Das Mindset ändern! Wer sich eine Community aufbauen möchte, sollte mehr Wert auf Qualität anstatt auf Quantität legen. Denn 10.000 Follower nützen Dir nichts, wenn sie nicht mit Dir interagieren.

Meine Empfehlung ist daher: Sei einzigartig, sei wer du bist, und zeige Deine Persönlichkeit! Denn Menschen kaufen am liebsten von Menschen. Wenn Du Dich sichtbar machst und mit Deinen Followern kommunizierst, schaffst Du Vertrauen. Reagiere auf Kommentare und Reaktionen, mache Dich auf anderen Accounts bemerkbar, nutze die Vielfalt der Interaktionsmöglichkeiten in den Stories und beantworte persönliche Nachrichten zeitnah – schriftlich, mit einer Sprachnachricht oder einem Video.

Wenn Du aktiv bist, wird auch Deine Community aktiv sein – und Ihr bildet ein starkes Team. Community bedeutet Gemeinschaft. Und gemeinsam könnt Ihr so viel mehr erreichen. Das ist die Basis für Wachstum. Social Media Marketing ist ein (Ultra-)Marathon, kein Sprint! Du kommst nur im Ziel an, wenn Du den richtigen Support an Deiner Seite hast.

Laut einigen Statistiken schauen sich Instagram User viel öfter nur noch Stories an. Wie kann man seinen Content dementsprechend vorplanen?

Der Mensch hat eine Aufmerksamkeitsspanne von wenigen Sekunden.

Wir können darauf reagieren, indem wir dem User geben, was er braucht: Inhalte, die er schnell konsumieren kann. Deshalb geht unsere Arbeit weiter, nachdem wir einen Beitrag in unseren Feed geladen haben.

Unsere Aufgabe ist es, diese Neuigkeit zu verbreiten. Du solltest Deinen Post mindestens auch in der Story teilen – das sind nur wenige Klicks. Noch besser ist es, wenn Du eine Story dazu konzipierst und das Thema noch mal in „Häppchen servierst“. Vergiss dabei nicht den Untertitel. Viele User schauen Instagram Stories unterwegs ohne Ton.

In deinem Aufgabenpaket gibt es u.a. einen tollen Tipp zur Umsetzung von Social Media Posts in awork. Wie konkret formulierst du deine Story Snippets in den Unteraufgaben aus?

Ein guter Film entsteht immer mit Drehbuch. Finden wir also zusammen heraus, wie erfolgreich wir mit Instagram Stories sein können, wenn wir sie konzipieren! Die „Snippets“ dienen lediglich als Leitfaden. Wer gut vorbereitet sein möchte, um die Stories nach Aufnahme schnell bearbeiten zu können, kann natürlich auch schon die Untertitel ausformulieren. Diese können später kopiert und eingesetzt werden.

Das Aufgabenpaket für einen besseren Social Media-Workflow
Ein Einblick in die Aufgabenlisten des Aufgabenpakets von Lisa Scheithe.

Zur Zeit werden die Likes bei Instagram stark diskutiert und gleichzeitig wird die Anzahl der gespeicherten Postings immer wichtiger. Wieso steigt die Bedeutung von gespeicherten Posts momentan so enorm?

Eine „Gefällt-mir“-Angabe ist nicht aussagekräftig. Was gefällt dem User: Mein hübsches Lächeln oder was ich zu sagen habe? Wir wissen es nicht. Speichert aber jemand unseren Post, wissen wir, dass unser Content wertvoll ist.

Vielleicht speichert auch jemand unseren Beitrag wegen des hübschen Lächelns, aber ich denke, ein „Like“ wird schneller vergeben. Ich kann nur empfehlen: Speichert Euch Posts. Social Media ist voll mit Leuten, die ihr Wissen frei zur Verfügung stellen. Wir können uns auf Instagram mit den Collections im Grunde unser eigenes kleines Weiterbildungsarchiv aufbauen, völlig kostenlos!

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